Wie viel Obst braucht man pro Mitarbeiter im Büro?

Für die erste Obstbestellung zählt nicht die Zahl der Beschäftigten auf der Gehaltsliste, sondern wie viele Menschen tatsächlich vor Ort sind. Ein Team mit 30 Beschäftigten und wechselnden Homeoffice-Tagen benötigt eine andere Menge als 30 Personen, die täglich gemeinsam im Betrieb arbeiten. Planen Sie deshalb mit Anwesenheitstagen und prüfen Sie anschließend, was wirklich gegessen wird.

Eine einfache Formel für den Einstieg

Anwesende Personen × Bürotage × geplante Stückzahl pro Person und Tag = Wochenbedarf in Stück. Als bewusst vorsichtige Startannahme können Sie ein Stück pro anwesender Person und Tag ansetzen. Das ist eine Bestellhilfe, keine Ernährungsempfehlung und keine allgemeingültige Verbrauchszahl. Wer nur einen gelegentlichen Snack anbieten möchte, startet darunter; bei hoher Nachfrage kann die Menge steigen.

Beispiel: Am Montag kommen 12 Personen, Dienstag 18, Mittwoch 18, Donnerstag 15 und Freitag 7. Das ergibt 70 Anwesenheitstage. Bei einem geplanten Stück je Anwesenheitstag wären das 70 Stück pro Woche. Die Rechnung verhindert, dass für fünf volle Bürotage bestellt wird, obwohl am Freitag kaum jemand da ist.

Von Stück zu Kilogramm: Größen nicht verwechseln

Eine Kiste wird häufig nach Gewicht geplant, gegessen wird aber in unterschiedlichen Portionen. Ein Apfel, eine Banane und eine Handvoll Trauben sind weder gleich schwer noch gleich einfach zu zählen. Stimmen Sie deshalb bei Ihrer Obstkiste für Unternehmen ab, welche Mischung und welche ungefähre Zahl an Snackportionen gewünscht ist.

Für eine reine Beispielrechnung können Sie mit 150 Gramm je Stück rechnen: 70 Stück entsprächen dann rund 10,5 Kilogramm. Die 150 Gramm sind eine Rechenannahme, kein festes Fruchtgewicht. Mit kleinen Mandarinen oder großen Äpfeln verändert sich das Ergebnis. Ein gemischtes Sortiment sollte daher anhand der tatsächlichen Zusammenstellung geplant werden.

Zwei Wochen testen statt dauerhaft schätzen

  1. Erfassen Sie die erwartete Anwesenheit je Wochentag und getrennt nach Standort.
  2. Starten Sie mit einer überschaubaren Menge und kommunizieren Sie, für wen das Obst gedacht ist.
  3. Notieren Sie täglich kurz: Kiste leer, gut ausreichend oder deutlicher Rest?
  4. Prüfen Sie, ob einzelne Sorten übrig bleiben oder die gesamte Menge zu groß ist.
  5. Passen Sie zunächst Menge oder Mischung an und beobachten Sie die Wirkung.

Ein kleiner Rest am Donnerstag und eine leere Kiste am Dienstag sprechen möglicherweise für eine ungünstige Verteilung. Mehr Obst allein löst das nicht. In diesem Fall hilft der Vergleich einmal oder zweimal pro Woche liefern lassen.

Was den Bedarf im Alltag verändert

Urlaub, Feiertage, Schulferien, Schulungen und Betriebsferien sollten in die Bestellplanung einfließen. Bei Schichtbetrieb muss die Kiste auch für spätere Schichten erreichbar sein. Verteilen Sie Obst gegebenenfalls auf mehrere kleinere Ausgabestellen, damit nicht nur ein Teil des Teams davon profitiert. Besprechungen mit Gästen können zusätzlichen Bedarf erzeugen; größere Veranstaltungen planen Sie separat als Obstcatering für Unternehmen.

Häufige Planungsfehler vermeiden

Bestellen Sie nicht gleichzeitig deutlich mehr Obst und völlig neue Sorten: Danach lässt sich kaum erkennen, wodurch Reste entstanden sind. Bleiben ausgerechnet die Birnen liegen, kann es an Reifegrad oder Vorlieben liegen. Welche Sorten sich unkompliziert verteilen lassen, erklärt unser Beitrag Welches Obst eignet sich fürs Büro?.

Für eine passende Startmenge nennen Sie uns Teamgröße, typische Anwesenheit und gewünschte Liefertage. Über die Anfrage für eine vergünstigte Probekiste können wir die Versorgung für Ihr Unternehmen in Karlsruhe abstimmen. Die Grundlagen unseres Angebots finden Sie unter Obstlieferung für Unternehmen in Karlsruhe; weitere Planungshilfen im Firmenobst-Ratgeber.